Fiat, 1924, 501 S Superculasse Silvani

Fiat „501 S Superculasse Silvani“ – 1924

Durch die ausgesprochen robuste Bauweise des Modells 501 zeichneten sich auch die „sportlicheren“, speziell für Rennwagen entwickelten Versionen des berühmten Fahrgestells aus. Zu den bekanntesten Rennwagentechnikern gehörte der Mailänder Eugenio Silvani, der das Vorderteil des Fahrgestells 501 so änderte, daß es sich anstelle von seitlich installierten Ventilen für auf dem Zylinderkopf angebrachte Ventile eignete. Der derartig modifizierte Zylinderkopf, der unter der Bezeichnung “Superculasse Silvani” bekannt werden sollte, wurde als Bausatz mitsamt den zugehörigen Dichtungen, Krümmern und Ventilanhubstangen verkauft. Da der Einbau extrem einfach war, hatte der Bausatz einen großen Verkaufserfolg. Der “Superculasse Silvani” verlieh dem Motor des 501 eine höhere Leistung, eine höhere Geschwindigkeit, eine bessere Beschleunigung und eine höhere Elastizität der Schaltung.

Das im Museum gezeigte Modell 501 S war wahrscheinlich von Vertretern der Firma Fiat Bombay für den Maharadscha von Patiala bestellt und mit einem Bausatz “Superculasse Silvani” ausgestattet worden. Die Karosserie ist eine Neuanfertigung aus den 70er Jahren.

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Audioguide

Fahrzeug
Hersteller: Fiat
Modell: 501 S
Zylinderzahl / Hubraum: 4/1460 ccm
Leistung: 26.5 PS bei 3000 UpM
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h
Gewicht: 900 kg
Länge: 398 cm
Breite: 148 cm
Höhe: 143 cm
Baujahr: 1924
Karosserie:
Hersteller: Fiat
Typ: Siluro sport
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