{"id":9352,"date":"2016-02-04T12:00:00","date_gmt":"2016-02-04T12:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/museonicolis.com\/?p=9352"},"modified":"2023-07-05T12:56:46","modified_gmt":"2023-07-05T10:56:46","slug":"verona-10-min-entfernt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.museonicolis.com\/de\/verona-10-min-entfernt\/","title":{"rendered":"10 min entfernt &#8211; VERONA"},"content":{"rendered":"<p>Verona <a href=\"http:\/\/www.comune.verona.it\/nqcontent.cfm?a_id=16341\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">UNESCO-Weltkulturerbe<\/a> ist, was die die Anzahl der gut erhaltenen \u00dcberreste aus der R\u00f6merzeit betrifft, die 2. Stadt hinter Rom und dank Shakespeare ist es die Stadt von Romeo und Julia.<br \/>\nJedes Jahr findet in der weltber\u00fchmten Arena (das dritt gr\u00f6\u00dfte Amphitheater Italiens) das bedeutende Opernfestival mit ca. 50 Opern in der Spielsaison statt.<br \/>\nVerona ist nicht nur Arena, sondern eine wichtige Messestadt mit einigen der bedeutendsten nationalen Veranstaltungen, wie: Vinitaly, Fiera Cavalli, Marmomac, Motorbike Expo, Eica und viele mehr.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-88926 size-full aligncenter\" src=\"http:\/\/museonicolis.com\/html\/uploads\/2016\/02\/6460.jpg\" alt=\"6460\" width=\"663\" height=\"441\" srcset=\"https:\/\/www.museonicolis.com\/html\/uploads\/2016\/02\/6460.jpg 663w, https:\/\/www.museonicolis.com\/html\/uploads\/2016\/02\/6460-240x160.jpg 240w, https:\/\/www.museonicolis.com\/html\/uploads\/2016\/02\/6460-350x233.jpg 350w\" sizes=\"auto, (max-width: 663px) 100vw, 663px\" \/><\/p>\n<p><strong>Die vielf\u00e4ltigen Gesichter der \u201cK\u00f6nigin an der Etsch\u201d<\/strong><br \/>\nEs ist wahrlich so: Verona, seit undenklichen Zeiten in H\u00f6he einer weiten Schleife des gro\u00dfen Flusses gelegen, der in den R\u00e4tischen Alpen entspringt, und neben der Tatsache, dass es eine der sch\u00f6nsten mittel bis gro\u00dfen St\u00e4dte Italiens ist , bewahrt Memoiren-und was f\u00fcr Memoiren! \u2013 aus mehreren historischen Epochen. Bedeutend und sich ihres Zaubers bewusst, was sie \u00fcbrigens schon immer war. In der R\u00f6merzeit, als die Lage an der R\u00f6mischen Reichsstra\u00dfe Via Postumia strategische Bedeutung verlieh und der Handel florierte , wie zu Zeiten von Theoderich und Alboino, als sie mit Pavia rivalisierte; in kommunaler Epoche wie in der kurzen, aber gl\u00e4nzenden Zeit der Scaliger-Herrschaft; und weiter unter den Visconti, Carraresi, Venedig, \u00d6sterreich. Und heute ist sie eine Stadt mit florierender Wirtschaft, vor allem aber beliebt und besucht wegen ihres konsolidierten Images als Zentrum der Kunst, Geschichte und landschaftlicher Vorz\u00fcge.<br \/>\nDer notwendigerweise konzentrierte \u00dcberblick der Pflichtetappen in der Stadt beginnt mit dem klassischen Altertum: von der ber\u00fchmten Arena, Amphitheater des I. Jh. v.Chr., zum Torbogen der B\u00f2rsari (I. Jh. n. Chr.), der sich auf der antiken Via Postumia befand, und zum r\u00f6mischen Theater. Weiter geht es mit den pr\u00e4chtigen Realisationen der kommunalen Epoche und aus der Scaliger-Zeit: S. Zeno Maggiore (mit dem ber\u00fchmten Triptychon von Mantegna) und S. Fermo Maggiore (Fresken von Pisanello), dem Dom und S. Anastasia, Arche Scaligere, Grabmal der Scaliger, und Castelvecchio (mit seinem Stadtmuseum). Zum Abschluss geht es durch den mittelalterlichen Zauber der Pl\u00e4tze delle Erbe, dei Signori (welch eine Pracht, die Einf\u00fcgung des Renaissancebaus Loggia del Consiglio) mit den nicht wenigen und oftmals ber\u00fchmten Werken (nicht zu vers\u00e4umen S. Giorgio in Braida, Kirche aus dem 15.\/16. Jh., bereichert mit einem Meisterwerk : Martyrium des hl. Georg, von Veronese) aus venezianischer Epoche.<\/p>\n<p><em>Text und Foto &#8222;Die vielf\u00e4ltigen Gesichter der K\u00f6nigin an der Etsch&#8220; sind aus dem Industrie-Tourismusf\u00fchrer entnommen. Herausgeber: Italienischer Touring Club 2003, Realisierung: auf Ansto\u00df und in Zusammenarbeit mit dem Verband Museimpresa.<\/em><\/p>\n<p><strong>ROMEO &amp; GIULIETTA<\/strong><br \/>\nDie Geschichte von Julia und Romeo soll sich 1303 zugetragen haben, als die SKALIGER-HERRSCHAFT Verona dominiert . Nach der Regierungszeit von Alberto I. della Scala im Jahr 1301 geht die Regentschaft an den edelm\u00fctigen Bartolomeo, der vergeblich versucht, die von Hass erf\u00fcllten internen Konflikte zwischen den Veroneser Familien zu schlichten, die jeweils den rivalisierenden Parteien Welfen und Staufer bzw. Waiblinger (Ghibellinen und Guelfen \/ Kaiser- und Papstanh\u00e4nger) angeh\u00f6ren. In jenen Jahren ist die Rivalit\u00e4t zwischen der Familie der Montecchi und jener der Capuleti derma\u00dfen entflammt, dass sie DANTE ALIGHIERI, von Florenz verbannt und Gast der Scaligeri, in seinem IV. Gesang \u201aFegefeuer\u2018 erw\u00e4hnt .<br \/>\nMONTECCHI und CAPULETI, die beiden einflussreichsten Familien von Verona sind verfeindet. Auf einem Maskenfest im Haus der Capuleti entdeckt Romeo Montecchi beim Anblick von Julia, was wahre Leidenschaft ist. Nach dem Fest, auf dem sie sich begegnet sind und bei dem bei beiden Liebe entflammt ist, h\u00f6rt Romeo, der nachts unter dem BALKON von Julia steht, ihr Liebesgest\u00e4ndnis und sie erh\u00e4lt seine Einwilligung zu einer heimlichen Eheschlie\u00dfung. Mit Hilfe von Pater Lorenzo heiraten sie am darauffolgenden Tag. Mercuzio, ein Freund von Romeo, begegnet TEBALDO, dem Neffen von Madonna Capuleti, der au\u00dfer sich ger\u00e4t, als er entdeckt, dass Romeo auf dem Fest war, und die beiden geraten in Streit. Romeo schreitet ein und auf Tebaldos Herausforderung antwortet er mit Worten, die die neue Verwandtschaftsbindung andeuten, und weigert sich zu k\u00e4mpfen. Mercuzio entr\u00fcstet sich \u00fcber so viel Unterwerfung und zieht das Schwert; vergebens versucht Romeo die beiden Duellanten zu trennen, erreicht dadurch aber nur, dass Tebaldo die Gelegenheit bekommt, MERCUZIO t\u00f6dlich zu treffen. So ist auch Romeo mit in den Kampf hineingezogen und t\u00f6tet dabei Tebaldo.<br \/>\nRomeo wird VERBANNT und tags darauf, nachdem er die Nacht mit Julia verbracht hat, verl\u00e4sst er Verona in Begleitung des Paters, und beabsichtigt, seine Hochzeit zum passenden Zeitpunkt bekanntzugeben. Julia, die vom Vater und ihrer Amme gezwungen wird, Graf Paride zu heiraten, t\u00e4uscht vor, damit einverstanden zu sein, aber sie hat sich mit Pater Lorenzo abgesprochen, am Vorabend vor der Hochzeit ein SCHLAFMITTEL zu nehmen, das sie vierzig Stunden lang leblos wirken l\u00e4sst. Pater Lorenzo k\u00fcmmert sich darum Romeo zu benachrichtigen, der sie aus der Grabst\u00e4tte befreien und nach Mantua bringen soll. Julia setzt den Plan um, doch die Mitteilung erreicht Romeo nicht, weil der Botschafts\u00fcberbringer unter dem Verdacht einer Seuche festgehalten worden ist; er erh\u00e4lt die Nachricht von Julias Tod.<br \/>\nSo besorgt sich Romeo bei einem Kr\u00e4utermischer ein starkes Gift und begibt sich zur Julias Grabst\u00e4tte, um seine geliebte Gattin zum letzten Mal zu sehen; doch am Eingang trifft er auf Paride und im Gefecht t\u00f6tet er ihn. Nachdem Romeo JULIA zum letzten Mal GEK\u00dcSST hat, trinkt er das Gift. Kurze Zeit sp\u00e4ter wacht Julia auf und findet ihren geliebten Romeo noch mit dem Pokal in der Hand tot auf. Ihr wird klar, was vorgefallen ist und ERDOLCHT SICH. Dieses tragische Ende wird vom Pater \u00fcberbracht und die verfeindeten Familienoberh\u00e4upter, tief bewegt von der durch ihre Feindschaft verursachten Katastrophe, vers\u00f6hnen sich wieder. Quelle www.verona.net. <a href=\"http:\/\/www.verona.net\/it\/storia\/giulietta_e_romeo.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">zur\u00fcck auf die Webseite<\/a><\/p>\n<p><strong>DIE ARENA &amp; DIE R\u00d6MER<\/strong><br \/>\nDieses Bauwerk, das mehr als alle anderen an den r\u00f6mischen Ursprung der Stadt erinnert, ist ein in der ganzen Welt bekanntes Wahrzeichen. Seit 1913 nehmen die Stufenreihen der Arena sechshunderttausend Zuschauer der weltweit ber\u00fchmten Opernsaison auf.<br \/>\nDie Arena von Verona ist ein grandioses Amphitheater, das drittgr\u00f6\u00dfte unter jenen, die uns hinterblieben sind und das besterhaltene, obwohl ein VERHEERENDES ERDBEBEN im Jahre 1183 den Ring mit den dreifach \u00fcberlagerten Arkaden, der die Arena v\u00f6llig umgab, zerst\u00f6rt wurde. Von dieser einstigen Zierde ist nur noch ein Abriss geblieben, ein aus vier Bogenweiten gebildeter Fl\u00fcgel, der uns das gewaltige Ausma\u00df des Originalbauwerks erahnen l\u00e4sst. Einwandfrei erhalten geblieben ist hingegen die interne Anordnung: eine ununterbrochene Reihenfolge aus 72 doppelten Steinarkaden, die eine hundertzehn Meter breite und hundertvierzig Meter lange Ellipse bilden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-88930 size-full aligncenter\" src=\"http:\/\/museonicolis.com\/html\/uploads\/2016\/02\/6462.jpg\" alt=\"6462\" width=\"663\" height=\"441\" srcset=\"https:\/\/www.museonicolis.com\/html\/uploads\/2016\/02\/6462.jpg 663w, https:\/\/www.museonicolis.com\/html\/uploads\/2016\/02\/6462-240x160.jpg 240w, https:\/\/www.museonicolis.com\/html\/uploads\/2016\/02\/6462-350x233.jpg 350w\" sizes=\"auto, (max-width: 663px) 100vw, 663px\" \/><\/p>\n<p>Sie wurden im ERSTEN JAHRHUNDERT nach CHRISTUS mit dem aus den Steinbr\u00fcchen der Provinz abgebauten Marmor errichtet. Aus Gr\u00fcnden der Verteidigung, die sich durch die st\u00e4ndigen \u00dcberf\u00e4lle der Barbaren notwendig machte, wurde die alte Grenzmauer im Jahr 265 durch eine um einige Meter vergr\u00f6\u00dferte ersetzt und gr\u00f6\u00dftenteils mit gebrauchtem Material ausgef\u00fchrt. Beim Amphitheater macht die m\u00e4chtige unter Kaiser Gallienus errichtete Mauer eine Ausbuchtung, um das Monument mit einzubeziehen: die MAUERN des GALLIENUS. Sie sind noch heute sichtbar auf dem gleichnamigen dahinter liegenden Platz. Das interne Oval hat eine Hauptachse von ca. vierundsiebzig Metern und einer kleineren Achse von f\u00fcnfundvierzig Metern. Die gro\u00dfe Zuschauerb\u00fchne besteht aus f\u00fcnfundvierzig Stufen, die eine durchschnittliche H\u00f6he von ebenso vielen Zentimetern haben.<br \/>\nIn der Kaiserzeit wurden darin zahlreiche Gladiatorenk\u00e4mpfe ausgetragen, erw\u00e4hnt auch von Plinius dem J\u00fcngeren, und im Lauf der Jahrhunderte fanden dann Auff\u00fchrungen jeder Art statt: Turniere, Wettspiele, Duelle, Ballettauff\u00fchrungen, Zirkus und Darbietungen von Prosawerken. Im 19. Jahrhundert hatten \u201aKoryph\u00e4en\u2018 die Idee, darin auch Hei\u00dfluftballons aufsteigen zu lassen und Stierk\u00e4mpfe zu organisieren, denen 1805 auch Napoleon Bonaparte beiwohnte.<\/p>\n<p>Bereits seit grauer Vorzeit bewohnt, hatte Verona die ersten anhaltenden Beziehungen mit Rom im 4. Jh. v. Chr. und bereits 216 n.Chr. hatten die Menschen, die in diesem Gebiet angesiedelt waren, eine solche Gr\u00f6\u00dfenordnung erlangt, dass sie als &#8222;anwesend mit einem eigenen Kontingent im r\u00f6mischen Heer, das die Schlacht bei Canne geschlagen hat&#8220; gef\u00fchrt wurden. 148 v.Chr. wurde das Gebiet in die Trasse von via Postumia, die das Tyrrhenisches Meer mit der Adria verband, einbezogen, und 49 v.Chr. wurde es Municipium, eine von Rom abh\u00e4ngige Stadt, und erhielt das r\u00f6mische B\u00fcrgerrecht. Es wurden Theater, Stadtmauern, Tempel, Pal\u00e4ste, Aqu\u00e4dukte, Kanalis\u00ecationen gebaut und die Stadt erlangte ihre Bl\u00fcte unter den Flaviern. In der Stadt gibt es noch heute zahlreiche Bauwerke und Monumente, die von den r\u00f6mischen Urspr\u00fcngen und der in den Jahren des Kaiserreichs erlangten Bedeutung zeugen&#8230;.Quelle www.verona.net per approfondire <a href=\"http:\/\/www.verona.net\/it\/storia\/giulietta_e_romeo.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">zur\u00fcck auf die Webseite<\/a><\/p>\n<p><strong>DIE OPER<\/strong><br \/>\nDurch das Bestreben des Veroneser Tenors Giovanni Zenatello, den hundertsten Geburtstag von Giuseppe Verdi feierlich zu begehen, ist die Arena seit dem Sommer 1913 Schauplatz einer grandiosen OPERNSAISON. Die erste Oper, die darin am 10. August aufgef\u00fchrt wurde, war AIDA, die grandiose unter den Verdi-Opern, die f\u00fcr die Gro\u00dfartigkeit des Amphitheaters hervorragend geeignet ist, unterst\u00fctzt von einer hervorragenden Akustik. Die Einweihung der Arena als Austragungsort des Opernfestivals mit der Auff\u00fchrung von Aida war eines der wichtigsten internationalen Ereignisse der ersten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts. Zu tausenden str\u00f6mten die Opernfreunde aus allen Teilen Italiens und der Welt nach Verona: Amerikaner, Argentinier, Engl\u00e4nder, Franzosen, Russen, Deutsche, Holl\u00e4nder und Spanier. Zur Premiere waren ber\u00fchmte Musiker und Schriftsteller anwesend, darunter Puccini, Mascagni, Pizzetti, Kafka, und sie war ein triumphaler Erfolg.<br \/>\nEs war die Geburtsstunde der gr\u00f6\u00dften Opernsaison der Welt unter freiem Himmel. Ihre Erfinder werden von da an mit dem immer gro\u00dfen Zuspruch des Publikums f\u00fcr ihre Bem\u00fchungen belohnt: jeden Sommer kommen sechshunderttausend Zuschauer in die Arena, um die insgesamt UM DIE FUNFZIG AUFF\u00dcHRUNGSABENDE mit f\u00fcnf oder sechs Opern, die von Jahr zu Jahr wechseln und bei denen alle gr\u00f6\u00dften Operns\u00e4nger aufgetreten sind, zu erleben. Wer zu einer Auff\u00fchrung in der Arena geht, bleibt von der Gro\u00dfartigkeit der in den Pausen schnell wechselnden B\u00fchnenbilder, von den Dimensionen des Orchestergrabens, der 150 Musiker aufnimmt, von den in der Oper als B\u00dcHNE enthaltenen Massenszenen, neben dem Orchester auch 200 Chors\u00e4nger, 100 T\u00e4nzer und 200 Statisten beeindruckt. Und ebenso von der warmen Ausstrahlung des Publikums, das mit tausenden brennenden Kerzen, den lang anhaltenden Beif\u00e4llen und den gnadenlosen Pfeifeinlagen sicher der sch\u00f6nste Teil der Vorstellung ist. Quelle www.verona.net. <a href=\"http:\/\/www.verona.net\/it\/storia\/giulietta_e_romeo.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">zur\u00fcck auf die Webseite<\/a><\/p>\n<p><strong>DIE SCALIGER<\/strong><br \/>\nDie Dynastie della Scala war eine der ber\u00fchmtesten Herrschaften des italienischen Mittelalters und ihre kurze und gl\u00e4nzende Macht weckte sogar Hoffnungen auf eine Einheit Norditaliens.<br \/>\nNichts ist bekannt \u00fcber die Herkunft der Familie der Scaligeri, die von1277 bis 1387 in Verona herrschte.<br \/>\nEs gibt verschiedene Annahmen \u00fcber ihre Herkunft: einige meinen, sie seien deutscher, oder genauer, bayrischer Herkunft, andere glauben, ihre Herkunft geht auf einen Soldaten zur\u00fcck, der im Dienst des Kaisers stand und sich durch seinen Mut auszeichnete, andere wiederum (zuverl\u00e4ssigere Quellen) beschreiben sie als eine Familie von Wollh\u00e4ndlern.<br \/>\nFest steht, dass Verona, nachdem Ezzelino da Romano 1259 bei einer Schlacht starb , das vorherige kommunale Gef\u00fcge wiederherstellte, um es wenige Jahre darauf (1262) Mastino I. della Scala, anzuvertrauen, der anfangs im Auftrag der Stadt als Podest\u00e0 del popolo regierte und um sich alle Macht vereinigte . Sein Nachfolger, Alberto I. della Scala, wurde auf Lebenszeit Capitano del popolo gew\u00e4hlt und begann als Herrscher die Stadt Verona zu regieren, er machte Schluss mit der kurzen kommunalen Periode und es begann die Zeit der Signoria Scaligera. Die Familie della Scala geh\u00f6rte \u00fcber ein Jahrhundert der kaisertreuen Partei an und blieb Alliierte des deutschen Kaisers, zumindest bis zur Niederlage gegen die Visconti von Mailand, gegen die die Herrscher von Verona tapfer bis zum Ende k\u00e4mpften. Der Herrschaftsbereich der della Scala ging an die Carraresi von Padua und gelangte 1405 endg\u00fcltig in die H\u00e4nde der Venezianer.<br \/>\nDen Scaligeri hat Verona eine Zeit von gro\u00dfer politischer und wirtschaftlicher Macht und seine gebietsm\u00e4\u00dfig maximale Expansion zu verdanken. Die Mauern entlang den ersten H\u00fcgeln im Norden bezeugen das ganz besonders und wie auch die zeitgleichen auf die gesamte Provinz \u00fcbers\u00e4ten Scaliger Burgen in Malcesine, Soave, Montorio, Villafranca, Torri del Benaco und Lazise, und der enorme Bergfried der Burg von Valeggio am Mincio sowie alle anderen T\u00fcrme und Burgen am See (Biaza, Castelnuovo), auf den H\u00fcgeln (Illasi) und in der Tiefebene: Isola della Scala, Sanguinetto. Quelle www.scaligeri.com <a href=\"http:\/\/www.scaligeri.com\/index.php\/gli-scaligeri\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">zur\u00fcck auf die Webseite<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n\r\n\r\n        <!-- see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php -->\r\n        <div id='gallery-1' class='lu-gallery gallery galleryid-9352'><dl class='gallery-item ' title='Museo Nicolis, Arena di Verona, OperautO, Ph. Comparotto' >\r\n            <dt class='gallery-icon '>\r\n               <a data-title=\"Museo Nicolis, Arena di Verona, OperautO, Ph. 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