05 min entfernt- DIE UMGEBUNG

Mittelalterliche Ortschaften, Burgen, große Schlachten und Parks.

VILLAFRANCA DI VERONA – 2 min
Die Burg und der “Frieden” Nach der Provinzhauptstadt ist Villafranca die zweitgrößte Stadt
Die Stadt, die sich durch eine vitale Unternehmerschaft auszeichnet, liegt sieben Kilometer vom Flughafen Catullo entfernt, und bis zu den Autobahnmautstellen Mailand-Venedig und Brenner ist es nur ein Sprung. Die Stadt, die bereits zur Bronzezeit besiedelt war, hat ein genaues Entstehungsdatum. Man schrieb das Jahr: 1185. Es geschah zu jenem Zeitpunkt, als die Rektoren der Gemeinde von Verona beschlossen, eine Freie Ortschaft (später Villa Franca) zur Verteidigung der westlichen Grenzen zu gründen. In kurzer Zeit wurde eine Burg gebaut, die unter den Skaligeri vervollständigt wurde, die auch ein Serraglio anlegen ließen, eine Mauer, die von Valeggio bis zu den Sümpfen südlich vonVillafranca verlief.
Villafranca ist eng mit Ereignissen des Risorgimento verbunden: 1866 ereignete sich hier das Angriffsgefecht der Kavallerie auf das Festungsviereck.


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VALEGGIO & BORGHETTO SUL MINCIO – 10 min
Eine der reizvollsten Ortschaften Italiens
Borghetto, eine Fraktion der Gemeinde Valeggio sul Mincio in der Provinz Verona, ist in die Liste “I Borghi più Belli d’Italia” (die schönsten Ortschaften Italiens) aufgenommen. Es liegt an der Stelle, wo sich seit der Antike und später zur Zeit der Langobarden eine Furt im Fluss Mincio befand. Im Hochmittelalter gestaltete es sich als eine minimale Anlage und Lehensgut der Abtei San Zeno, mit der Aufgabe, eine Maut auf der Holzbrücke zu erheben.


CASTELLARO LAGUSELLO – 15 min
Eine kleine mittelalterliche Ortschaft, die an einem herzförmigen See liegt
Die Ortschaft erhebt sich auf einer Anhöhe mit Blick auf einen kleinen herzförmigen See. Ringsherum ragen die Hügel des Moränen- Amphitheaters des Gardasees empor, nur wenige Kilometer entfernt von den Seeufern. Die heutige Burg geht auf die Zeit um 1100-1200 zurück und hat ihren Ursprung unter der Herrschaft der Scaligeri, auch wenn sie aufgrund ihrer strategischen Lage an der Landesgrenze bald in Streitigkeiten zwischen Mantua und Verona verwickelt, und von Mal zu Mal von den Visconti, Gonzaga und der Serenissima Republik von Venedig in Besitz genommen wurde. Die auf einer natürlichen Anhöhe nördlich des kleinen Sees errichtete Burg, die von mächtigen mit Zinnen versehenen Mauern und zehn Türmen geschützt wird, war in zwei Zonen unterteilt: mit jener zum See war ein Burgvogt betraut und mit jener nördlich gelegenen ein Heerführer, der die Aufgabe hatte, die Zugbrücke als Eingang in die Burg und in den befestigten Ort zu verteidigen. Von der antiken Burg sind der Mauerring, vier Türme, einige Abschnitte des Laufgrabens der Wache und zwei mittelalterliche rustikale Häuser ziemlich erhalten geblieben. Um 1600 verlor die Burg ihre baulichen Merkmale der Verteidigung und wurde von der Venezianischen Republik Serenissima an die Grafen Arrighi abgetreten, die ohne groß am Außenbereich Veränderungen vorzunehmen, einen Teil der Burg in einen komfortablen und vornehmen Wohnsitz umgestalteten.

 

 

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